Dieser eine Moment. Du trittst hinter der schützenden Wand hervor - und plötzlich siehst du Hunderte von Menschen, die dich anschauen – und jetzt erwarten, dass du etwas sagst. Möglichst sinnvoll, möglichst mitreißend – und das auch gern über die nächsten 45 Minuten. Ist es eigentlich schwieriger, vor 10 Leuten zu reden oder vor 4000, werde ich häufiger gefragt. Kommt drauf an, antworte ich dann. Hängt nämlich davon ab, was man gewohnt ist. Wenn man schon einige Male vor vielen Menschen geredet hat, gewöhnt man sich daran. Und dann ist diese graue Masse, die sich im Dunkeln des Saales verliert, tatsächlich weniger strapaziös, als eventuell eine kleine Menge, deren Feedback in einzelnen Gesichtern ablesbar ist. An deren Mimik liest man nämlich genau ab, wie sie’s gerade finden. Ob sie dem Redner mit großem Genuss zuhören – oder am liebsten den Saal verlassen würden. Um diese Gewohnheit zu trainieren, setzen wir als einer der ersten Trainingsanbieter im Bereich der Präsentation und Rhetorik künstliche Realität (Virtual Reality) ein. Schon allein deshalb, weil die Verpflichtung von Hunderten oder Tausenden von Menschen als Testpublikum nicht wirklich effizient ist. Gemeinsam mit einem Hamburger VR-Start-Up bieten wir praesentarium-Kunden optional an, in der virtuellen Realität vor einer riesigen Gruppe von Menschen zu trainieren. 

Einfach die VR-Brille aufziehen – und schon steht man auf der großen Bühne vor einem riesigen Publikum. Dabei kann der Trainierende unter mehreren Szenarien und Publikumsgrößen auswählen. 

Ähnlich wie Piloten das Fliegen zu Beginn Ihrer Ausbildung und später zur Auffrischung in Flugsimulatoren lernen, werden Redner und Präsentatoren durch den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen auf ihren Einsatz vor einem großen Publikum vorbereitet. Vorteile: Sie tauchen tief in die virtuelle Welt ein und trainieren intensiver als jemals zuvor, Virtual-Reality-gestützte Trainings erzeugen starke Emotionen und sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nachweislich besser als herkömmliche Methoden in der Lage, eine Verhaltensänderung zu ermöglichen. Auch, weil unser Gehirn neue Inhalte sofort an den virtuellen Raum koppelt – was zu einer stärkeren Verankerung des Gelernten führt.

Je nach Trainingsbedarf kann der Anwender aus verschiedenen Zielgruppen wählen – soll das Publikum interessiert sein oder eher müde? Mehr Infos dazu gibt es hier.